6. Mai 2026

Ab Mai 2026 wird es ernst: Was die neue EU-Regelung für Ferienwohnungen wirklich bedeutet

Die letzten Monate habe ich immer wieder dieselbe Frage gehört:

„Muss ich meine Ferienwohnung jetzt registrieren?“
„Darf ich ab 2026 überhaupt noch über Airbnb oder Booking vermieten?“
„Kommt jetzt das große Airbnb-Verbot?“

Und ganz ehrlich? Die Unsicherheit in der Branche ist aktuell riesig.

Der Grund dafür ist die neue EU-Verordnung zur Kurzzeitvermietung (EU 2024/1028), die ab dem 20. Mai 2026 europaweit gilt. Plattformen wie Airbnb, Booking.com oder FeWo-direkt werden künftig deutlich stärker in die Pflicht genommen. Gleichzeitig bekommen Städte, Gemeinden und Behörden deutlich mehr Transparenz über Ferienwohnungen und deren Vermietung.

Aber bevor jetzt Panik entsteht:

Nein, das bedeutet nicht automatisch das Ende von Ferienwohnungen.

Es bedeutet vor allem eins:
Der Markt wird professioneller.

Und genau darin liegt aktuell auch die große Chance.

Was sich ab 2026 konkret ändert

Die wichtigste Änderung:

Plattformen wie Airbnb oder Booking.com müssen künftig Daten standardisiert an Behörden weitergeben.

Dazu gehören unter anderem:

  • Registrierungsnummern
  • Vermietungsdaten
  • Anzahl der Buchungen
  • Informationen zur Unterkunft

In Deutschland soll das Ganze über das sogenannte KVDG laufen – das Kurzzeitvermietungs-Datenaustausch-Gesetz.

Heißt konkret:

Viele Städte und Gemeinden werden künftig Registrierungsverfahren einführen oder bestehende Systeme verschärfen.

Und genau hier beginnt für viele Eigentümer das eigentliche Problem.

Denn die meisten Ferienwohnungen wurden bisher eher „nebenbei“ betrieben.

Ein bisschen Airbnb.
Ein bisschen Booking.
Preise nach Bauchgefühl.
Keine klare Strategie.
Keine saubere Dokumentation.
Keine Optimierung.

Das funktioniert in einem regulierten Markt langfristig immer schlechter.

Warum professionelle Gastgeber davon profitieren werden

Ich glaube tatsächlich, dass die Branche in den nächsten Jahren eine massive Bereinigung erleben wird.

Nicht wegen schlechter Nachfrage.
Ganz im Gegenteil.

Der Tourismus bleibt stark.
Die Nachfrage nach guten Ferienunterkünften ist weiterhin hoch.
Vor allem in Regionen mit Qualität, guter Ausstattung und professioneller Betreuung.

Aber:

Der Markt wird anspruchsvoller.

Und genau deshalb werden professionelle Gastgeber künftig deutlich stärker profitieren.

Denn wer seine Ferienimmobilie sauber aufstellt, gute Bewertungen hat, professionelles Revenue Management nutzt und seine Prozesse im Griff hat, wird weiterhin sehr gute Auslastungen und stabile ADRs erzielen.

Viele unterschätzen aktuell noch, wie wichtig Themen wie:

  • dynamische Preisgestaltung
  • OTA-Optimierung
  • Sichtbarkeit auf Booking.com & Airbnb
  • automatisierte Prozesse
  • rechtssichere Vermietung
  • professionelle Gästekommunikation
  • hochwertige Präsentation

in Zukunft werden.

Die Zeiten von „einfach online stellen und laufen lassen“ werden definitiv weniger.

ADR wird 2026 noch wichtiger

Ein Thema, das ich in Gesprächen mit Eigentümern immer wieder sehe:

Viele schauen fast ausschließlich auf die Auslastung.

Aber hohe Auslastung alleine bringt wenig, wenn die Preise nicht sauber optimiert werden.

Genau hier wird ADR – also die Average Daily Rate – immer wichtiger.

Denn:

Viele Unterkünfte sind nach wie vor deutlich unter Wert inseriert.

Gerade auf Airbnb und Booking sehe ich regelmäßig Ferienwohnungen, die viel zu günstig angeboten werden, obwohl Lage, Ausstattung und Nachfrage deutlich mehr hergeben würden.

Das Problem:

Wer dauerhaft zu günstig vermietet, verliert nicht nur Umsatz.
Oft zieht man damit auch die falschen Gäste an.

Professionelles Revenue Management bedeutet heute nicht einfach „teurer werden“.

Es bedeutet:

  • saisonal richtig reagieren
  • Events und Nachfrage früh erkennen
  • Mindestaufenthalte intelligent steuern
  • Last-Minute-Lücken optimieren
  • OTA-Algorithmen verstehen
  • Preise datenbasiert anpassen

Und genau dort entsteht oft der größte Unterschied zwischen einer durchschnittlichen Ferienwohnung und einer wirklich profitablen Ferienimmobilie.

Booking.com verändert aktuell massiv den Markt

Ein weiterer Punkt, den viele Eigentümer unterschätzen:

Booking.com entwickelt sich immer stärker zur dominanten Plattform im Ferienwohnungsmarkt.

Vor einigen Jahren war Airbnb in vielen Regionen noch der klare Hauptkanal.
Heute sehe ich bei vielen professionellen Unterkünften bereits einen deutlich höheren Anteil über Booking.com.

Warum?

Weil Booking extrem stark im internationalen Tourismus ist.
Weil die Plattform bei kurzfristigen Buchungen enorme Reichweite hat.
Und weil Booking beim Thema Conversion und Sichtbarkeit extrem aggressiv optimiert.

Das Problem:

Viele Inserate sind schlicht nicht sauber aufgebaut.

Schlechte Bilder.
Schwache Texte.
Falsche Preisstruktur.
Keine Strategie.
Kein Verständnis für den Algorithmus.

Dadurch verlieren Eigentümer oft tausende Euro pro Jahr, ohne es überhaupt zu merken.

Genau hier setzt BISCHEL Property Management an

Ich merke aktuell immer stärker:

Eigentümer wollen ihre Ferienimmobilie professionell betreiben.
Aber sie wollen sich nicht permanent mit OTAs, Preisstrategien, Gästekommunikation oder neuen Gesetzen beschäftigen.

Und genau dabei unterstütze ich.

Bei BISCHEL Property Management geht es nicht einfach nur um Schlüsselübergaben oder Reinigung.

Es geht darum, Ferienimmobilien wirtschaftlich sinnvoll, professionell und langfristig erfolgreich aufzustellen.

Dazu gehören unter anderem:

  • professionelle OTA-Optimierung
  • dynamisches Revenue Management
  • bessere ADRs
  • hochwertige Inserate
  • automatisierte Abläufe
  • optimierte Gästekommunikation
  • saubere Positionierung der Unterkunft
  • Unterstützung bei aktuellen Anforderungen und Entwicklungen im Markt

Denn genau jetzt trennt sich langsam der Markt.

Zwischen:

„Irgendwie vermieten“

und

„professionell betreiben“.

Mein persönlicher Eindruck zur Entwicklung der Branche

Ich glaube nicht, dass Ferienwohnungen verschwinden werden.

Aber ich glaube, dass die Branche deutlich professioneller wird.

Und ehrlich gesagt:
Das ist langfristig auch gut.

Denn hochwertige Ferienunterkünfte mit guter Betreuung, fairen Preisen und professionellen Standards werden sich weiterhin durchsetzen.

Wer jetzt beginnt, seine Ferienimmobilie sauber aufzustellen, Prozesse zu optimieren und professionell zu vermarkten, wird auch in Zukunft sehr gute Chancen haben.

Die kommenden Jahre werden weniger davon abhängen, OB man eine Ferienwohnung hat.

Sondern WIE professionell sie betrieben wird.

Und genau dabei unterstütze ich Eigentümer jeden Tag.

Fazit

Die neue EU-Regulierung ab Mai 2026 wird die Ferienwohnungsbranche definitiv verändern.

Mehr Transparenz.
Mehr Daten.
Mehr Kontrolle.

Aber gleichzeitig auch:

Mehr Chancen für professionelle Gastgeber.

Wer seine Ferienimmobilie strategisch betreibt, seine ADR optimiert, OTAs versteht und Prozesse professionell aufsetzt, wird weiterhin sehr erfolgreich vermieten können.

Und genau deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die eigene Ferienwohnung professionell aufzustellen — bevor der Markt noch anspruchsvoller wird.

Wenn du wissen möchtest, wie viel Potenzial aktuell noch in deiner Ferienimmobilie steckt oder wie du deine Unterkunft professioneller aufstellen kannst, melde dich gerne bei mir.

Ich schaue mir deine Ferienwohnung gerne persönlich an.

Quellenbasis für die Inhalte dieses Artikels waren aktuelle Informationen zur EU-Verordnung 2024/1028, zum KVDG sowie Entwicklungen im OTA- und Ferienwohnungsmarkt im Jahr 2026.

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